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Essen Sie sich fit!

 

 

 

 

 

Neben mehr Bewegung ist gesunde Ernährung der erste Schritt zu einer stabilen Gesundheit - hierbei können Ihnen die nachfolgenden Rezepte gute Dienste tun - guten Appetit!

 

 

 

 

 

Rezepte des Monats August

 

Aubergine: Bunter Weltenbürger

Die Aubergine (Solanum melongena) gewinnt durch ihre Vielseitigkeit und die wertvollen Inhaltsstoffe immer mehr Freunde und Anhänger in der gesunden Küche. Sie ist rund um den Globus zu Hause. Man kennt sie vor allem in der chinesischen, türkischen, thailändischen und italienischen Küche. Auberginen sind sehr gesund. Die Frucht hat einen positiven Einfluss auf Herz und Kreislauf und ist zudem hervorragend geeignet für Schlankheitsbewusste oder solche, die es werden wollen. Sie fördert die Verdauung und hat eine entzündungshemmende Wirkung auf den Darm. Personen, die ein Magengeschwür oder zu viel an Magensäure haben, sollten die Aubergine mit Vorsicht betrachten. Das Gemüse bietet sich als ideale Kost für Diabetiker und Rheumatiker an. Sie hat bei 100 Gramm verzehrbaren Anteil einen Gehalt von nur 0,2 Gramm Fett und ist daher ein energiearmes Lebensmittel für alle, die unter Übergewicht leiden. Ihr hoher Anteil an fettlöslichen Ballaststoffen kann das gefährliche LDL-Cholesterin binden und senken.

Auberginen von oben

 

Auberginen-Laban

Für 4 Personen als Vorspeise. Einwirkzeit beim Salzen: 30 Min. + Zubereitung: 30 Min.

 

 

2 große Auberginen

Meersalz

5–6 EL Olivenöl

250 ml Naturjoghurt

1 Knoblauchzehe, gepresst

Kräutersalz

frischer Pfeffer

je 1 Msp. Cayennepfeffer und Kreuzkümmel (Cumin)

 

Auberginen schälen, waschen, in höchstens 0,5 cm dünne Scheiben schneiden, nebeneinanderlegen, mit Meersalz bestreuen. Nach 30 Minuten Salz mit Küchenkrepp abtupfen. Die Auberginenscheiben in heißem Öl von beiden Seiten anbraten, anschließend mit einer Gabel zerdrücken. Joghurt mit Knoblauch verrühren, bei mittlerer Hitze unter Rühren 2 Minuten erhitzen. Auberginenpüree zugeben und weitere 5 Minuten erwärmen.

Das Ganze kräftig durchrühren und mit Kräutersalz, Pfeffer sowie Cayennepfeffer und Cumin abschmecken.

 

 

Tipp: Auberginen-Laban schmeckt warm oder kalt zu Pitabrot.

 

 

Mangold - Vielseitiger Genuss mit Tradition

Mangold ist in gut sortierten Gemüsegeschäften inzwischen wieder erhältlich. Er stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wird bei uns seit dem 13. Jahrhundert angebaut. Er hat einen kräftigen Geschmack, der zwischen Spinat bei den Blättern und Kohlrabi bei den Strünken angesiedelt ist. Aussaat erfolgt im April, die Ernte der äußeren Blätter und Strünke vom Frühsommer bis in den Winter.

Mangold ist sehr gesund, reich an Kalium, Calcium, Eisen und den Vitaminen A und C.

 

Bergkäse-Kugeln im Mangold-Bett

4 Portionen

Zutaten

200 g Bergkäse

200 g Doppelrahmfrischkäse

1 Msp. Muskatblüte

Paprikapulver

500 g Mangold

40 g Butter

Piment

Salz

Den Bergkäse sehr fein reiben. mit dem Frischkäse verkneten und mit Muskatblüte würzen. Kleine Kugeln aus der Käsemasse formen und dünn mit Paprikapulver überstäuben. Mangold putzen und die Stiele auslösen. In mundgerechte Stücke schneiden. Die Butter schmelzen und zuerst die Stiele darin dünsten. Die Mangoldblätter zufügen und zusammenfallen lassen. mit Salz und Piment abschmecken. Mangold in eine Schüssel füllen und die Käse-Kugeln darauf anrichten. Als Vorspeise servieren.

 

 

Kein Sommer ohne Tomaten!

Tomaten schmecken phantastisch gut und sie geben einen speziellen Immun- und Stoffwechselmechanismus aus ihren eigenen Pflanzenzellen an uns weiter: Lykopene, den Panzer für Körperzellen gegen freie Radikale und andere gesundheitsbedrohende Schädlinge.

 

Gazpacho - Kalte Tomatensuppe

Für 4 Personen

Zutaten:

1 kg reife Tomaten, enthäutet, geviertelt, entkernt

1 TL Tomatenmark

150 ml Gemüsebrühe

2 EL Zitronensaft

Tabasco

Salz

2 EL Olivenöl

zum Garnieren: Staudensellerie, Salatgurke, Basilikum

 

Tomaten mit dem Mixer pürieren. Tomatenmark, Gemüsebrühe, Zitronensaft, Tabasco und Salz mit dem Schneebesen unterrühren. Im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.Tomatensuppe auf vier Teller verteilen. Das Olivenöl auf die Oberfläche träufeln. Mit feingeschnittenem Sellerie, Gurkenscheiben und Basilikumblättern garnieren.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

 

Probier´s doch mal mit Bohnen!

Bohnen sind reich an Eisen, Kalzium, Kalium, Vitamin C und verschiedenen B-Vitaminen. Ihr Gehalt an Balaststoffen macht sie zum Heilmittel für den Darm. Durch ihren Reichtum an Nukleinsäuren und Eiweiß wirkt die Bohne zellverjüngend, vitalisierend, entwässernd und kräftigt Herz- und Kreislauf. Die fadenfreien, jungen grünen Brechbohnen gibt es vorwiegend in den Sommermonaten.

 

Grüne Bohnen mit Tomaten

Für 4 Personen

Zutaten:

750 g frische Bohnen, gewaschen, Enden abgeknipst, evtl. dabei die Fäden abgezogen, halbiert

500 g Tomaten, enthäutet, klein gewürfelt

2 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt

5 EL Olivenöl

1 TL gem. Kreuzkümmel

1/2 TL gem. Koriander

300 ml Wasser

 2-3 Knoblauchzehen, gepresst

frisch gem. schwarzer Pfeffer Salz

 

Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Tomaten zufügen und etwa 2 Min. mitdünsten. Dann Bohnen, Kreuzkümmel und Koriander dazugeben. Wasser angießen, alles gut verrühren und mit Salz würzen. Zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 15 Min. leise köcheln lassen, bis die Bohnen weich sind und die Soße eingedickt ist. Knoblauch zu den Bohnen drücken und unterrühren. Das Gericht mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Rezept des Monats Juli

Melonen gegen den Durst und für die Gesundheit

Schon zehn Minuten nach dem Verzehr einer Melone geschieht im Darm aufregendes: Wie eine Millionenschar emsiger Heinzelmännchen wandeln Gallensalze und Enzyme die Karotene in Vitamin A um. Diese neuen Moleküle schlängeln sich behend durch die Darmwand und streben über das Blut zur Leber und den Zellen, um ihr Verjüngungswerk zu verrichten: in Knochen und Zähnen, Augen, Haut, Haaren und Nägeln.

BIO MELONEN (GALIA)

 

Melonenshake

Zutaten für 4 Personen

200 g Fruchtfleisch von Honigmelonen

1/2 gekühlte Milch

4 Kugeln Vanilleeis

 

Zubereitung

Melonenfleisch kleinschneiden, mit Milch und Vanilleeis in einen Mixer geben und verquirlen. In Gläser geben und genießen. Prost!

Leichte Sommerküche - Schlanke Sattmacher!

 

Gurke, die Schönheitspflanze.

Den Durchbruch zur "Schönheitspflanze" schaffte die Gurke durch Katharina von Medici (1519-1589). Die französische Königin setzte das Kürbisgewächs zusammen mit Rosenwasser, Zitronensaft und Mandelöl erstmalig als Hautpflegemittel ein.

Aufgrund ihres Basenüberschusses und ihres hohen Kaliumgehaltes besitzen Gurken vor allem vier wichtige Heilwirkungen: Blutreinigend, Harntreibend, Entschlackend und Stuhlregulierend. Dadurch eignen sich Gurken zur Therapie und Prävention von: Gicht, Nieren- und Harnsteinen, Unreinheiten der Haut, Verstopfungen.

 

Gurkensalat mit Melone und Kerbel

Für 4 Personen. Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

Pro Person: 160 kcal/672 kJ, 2 g Eiweiß, 9 g Kohlenhydrate, 12 g Fett

1 Salatgurke (750 g)

200 g Wassermelone

1 Bund Kerbel, gehackt

100 g saure Sahne

2 TL Senf

3 EL Rapsöl

2 EL Weißweinessig

Kräutersalz

frischer Pfeffer

Gurke in schmale Scheiben hobeln. Fruchtfleisch der Wassermelone mit dem Kugelausstecher aus der Schale löffeln. Gurkenscheiben, Melonenkugeln und Kerbel in einer Salatschüssel mischen. Aus saurer Sahne, Senf, Öl und Essig ein Dressing rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat geben.

 

Rezept des Monats Juli

Picknick-Quiche

 

 

Die französische Spezialität Quiche ist für Picknicks und Transporte wie geschaffen. Mit viel Gemüse und Käse schmeckt sie kalt hervorragend.

Zutaten für 4 Personen

Teig

200g Weizenvollkornmehl 3 EL Wasser 1/2 TL Meersalz 120g Butter 3 EL Vollkornsemmelbrösel

Belag:

250g Gemüse (z.B. Lauch, Zucchini, Spinat …) 250g geriebener Gouda (mittelalt) 4 Eier 1/8 l Sauerrahm 1/2 TL Paprika 1 kleine Zwiebel 1 EL gehackte Petersilie Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Zubereitungszeit: 40 Minuten (+ Backzeit)

 

Zubereitung

Teig: Mehl mit Wasser, Salz und Butter verkneten. 30 Min. ruhen lassen. Teig in gefettete Springform auslegen, einen Rand bilden, mit Semmelbröseln bestreuen.

Belag: Gemüse putzen und kleinschneiden. Eier mit Sauerrahm und Gewürzen verquirlen. Gemüse und Käse darunterheben, auf den Teigboden geben und glätten. Bei 200°C etwa eine halbe Stunde backen.

 

Rezept des Monats Juni

Ach du dicke Bohne!

Bohnen haben nicht nur einen hohen Proteingehalt, sie sind auch eine gute Nahrungsquelle für das Vitamin Folsäure und die Mineralstoffe Kalium, Eisen, Phosphor und Magnesium. Zudem sind in Bohnen viele natürliche Wirkstoffe enthalten, die so genannten sekundären Pflanzenstoffe. Bohnen können dazu beitragen, chronische Erkrankungen wie Krebs, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Grund dafür sind ihre Inhaltsstoffe und die Nährstoffzusammensetzung. Geschätzt werden Bohnen auch wegen ihres hohen Gehalts an Ballaststoffen. Eine ballaststoffreiche Kost fördert die Gesundheit des Verdauungstrakts und kann das Risiko für Herzerkrankungen senken.

 

Dicker Bohnentopf

(3-4 Pers.)

 

200 g Weiße Riesenbohnen

6 Knoblauchzehen

2 rote Zwiebeln

4 EL Olivenöl

300 g Aubergine

150 g Zucchini

150 g Paprika

500 g Tomaten

1 Loorbeerblatt

2 TL Gemüsebrühe (Pulver)

1 TL Meersalz

2 TL Basilikum,

1 TL Oregano

1/2 TL Thymian

1 Prise Chilipulver

2 EL Tomatenmark

Die Riesenbohnen mindestens 8 Std. in 1 Liter kaltem Wasser einweichen, danach zum Kochen bringen und 60 Min. garen. Bohnen abgießen und 400 ml Kochflüssigkeit verwahren.

Die Knoblauchzehen und Zwiebeln fein hacken und in dem Olivenöl unter Rühren anbraten. Die Aubergine vierteln und in Scheiben schneiden, zugeben, leicht salzen und 5 Min. mit braten. Die Zucchini in Scheiben und die Paprika in Streifen schneiden und beides weitere 5 Min. mit schmoren lassen. Die Tomaten enthäuten und vierteln. Mit den Bohnen und der Kochflüssigkeit zu dem Gemüse geben.

Die Kräuter und das Tomatenmark einrühren.

 Alles 10 Min. leise köcheln lassen, kräftig abschmecken und mit frischem Vollkornbrot servieren.

 

Sommerzeit - Erdbeerzeit

Der unvergleichliche Geschmack hat die Erdbeere zum Favoriten nicht nur bei Kindern gemacht. Erdbeeren sind ideal für eine Reinigungs- und Entschlackungskur, zu der niemand in der Familie gezwungen werden muss. Sie entgiften den Darm, kräftigen das Immunsystem und den Stoffwechsel, wirken entwässernd und blutdrucksenkend. Die süßen Früchtchen sind im wahrsten Sinne lebensspendend und vitalisierend: Das genetische Stoffwechselprogramm der Menschen ist seit Millionen Jahren auf diesen Aktivschub im Frühjahr eingerichtet - mehr Sonne, mehr Fruchtvitamine, mehr Spurenelemente.

 

Erdbeer-Dickmilch-Schnitten

500 g Erdbeeren

500 g Dickmilch

3 EL Honig

200 g süße Sahne

einige Minzeblätter zum Garnieren

 

Die Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Dickmilch mit 2 EL Honig verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Dickmilch heben. Dann die Hälfte der Erdbeeren darunterziehen. Die Rehrückenform kalt ausspülen. Die Dickmilch-Erdbeer-Masse hineinfüllen und für etwa 4 Stunden in das Tiefkühlgerät stellen. Nach etwa 30 Minuten die Masse einmal durchrühren, damit sich die Früchte gleichmäßig darin verteilen. In der Zwischenzeit die restlichen Erdbeeren pürieren und mit 1 El Honig süßen. Das Erdbeermark kühl stellen. Die Rehrückenform vor dem Servieren kurz in heißes Wasser tauchen und die festgewordene Masse auf eine Platte stürzen. Die Dickmilchspeise dann in Scheiben schneiden. Jeweils zwei Scheiben zusammen mit dem Erdbeermark auf vier Teller anrichten. Die Erdbeer-Dickmilch-Schnitten mit einigen Minzeblättchen garniert servieren.

 

Knoblauchquark mit Paprika

 

Zutaten für 2 Personen:

50 g Quark

50 g Joghurt

1/2 Zwiebel

1 EL gehackte Petersilie

2 Knoblauchzehen

1 rote oder gelbe Paprikaschote

Salz, Pfeffer, Oregano

 

Zubereitung:

Den Quark mit Joghurt, klein gehackter Zwiebel und Petersilie vermischen. Die Knoblauchzehen abziehen und mit einer Presse über die Mischung geben. Die Paprikaschote wird entkernt in Stücke geschnitten und im Mixer püriert. Mischen Sie dann das Paprikapüree mit dem Quark. Abschließend mit den angegebenen Gewürzen abschmecken.

Der Knoblauchquark mit Paprika schmeckt

 

Porree - ein echtes Vollwertgemüse

Viele kennen das Gemüse besser als Lauch. Porree mag den frühen Sommer. Der in diesem Zeitraum gereifte Lauch entwickelt das feinste Aroma und die zartesten Blätter. Lauch bzw. Porree hat alle Eigenschaften, um selbst Mittelpunkt auf dem Teller zu sein. Kaum verzehrt, räumt Porree in Magen und Darm schon mal gehörig mit beschwerdeverursachenden Bakterien und Pilzen auf. Er hilft bei Blähungen und Durchfall, senkt den Cholersterin- und Blutfettspiegel, kurbelt die Darmpassage an und hilft bei Venenbeschwerden.

 

Bandnudeln mit Shiitake-Porree-Soße

Für 4 Personen

Zubereitung: ca. 20 Minuten

Zutaten:

3 Porreestangen

500 g Shiitake

3 EL Butter

Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer

125 ml Weißwein

250 ml Sahne

etwas Muskat

500 g Bandnudeln

80 g Parmesan

Nudelwasser aufsetzen. Porree und Pilze in Streifen schneiden und unter Rühren in der Butter kurz anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer und Cayenne würzen. Wein und Sahne angießen und 8 Minuten köcheln lassen. Mit Muskat abschmecken. Inzwischen die Nudeln in Salzwasser bissfest garen, abgießen und auf Teller verteilen. Shiitake-Porree-Soße darübergeben und mit Parmesan bestreuen.

 

Shiitake:

In China gelten Pilze generell als Symbole eines langen Lebens. Für den Shiitakepilz scheint diese Symbolik in ganz besonderem Maß zuzutreffen. Der Shiitakepilz unterstützt die Therapie und Prävention von: Abwehrschwäche, Arteriosklerose, Arthritis, Herzinfarkt und Krebserkrankungen.

Der Pilz erinnert in seinem Geschmack etwas an den Steinpilz.Die Stielstückchen können getrocknet, gemahlen und als Gewürz für Suppen und Soßen verwendet werden. Der Shiitake schmeckt gebraten, gegrillt, frittiert und überbacken. Doch bitte erst zum Schluss salzen, da die Pilze sonst unnötig Flüssigkeit abgeben.

 

Rezept des Monats Mai

Radieschen - Der kleine Verwandte des Rettichs ist nicht für alles zu haben. Aber wenn man ihn lässt, kann er richtig scharf sein.

Tief im Innern seines weißen Herzens ist das Radieschen radikal: Man muss es nehmen, wie es ist. Jeden Versuch, es zu konservieren, straft es mit Schlappheit; gekocht wird es blass und fade. So lässt die Industrie, die sonst jedes Grünzeug klein kriegt, tunlichst die Finger von ihm. Gut so! Denn in seinem Urzustand ist es am besten: roh, knackig, scharf. Letzteres kommt vom Allyl-Senföl, das sich besonders reichlich entwickelt, wenn die Knöllchen unter freiem Himmel groß werden dürfen, und das zudem Stoffe enthält, die antibiotisch und wohl auch krebsvorbeugend wirken. Dazu enthalten die Rotlinge reichlich Vitamin C, Kalium und Eisen - genug für alle, denen innere Werte wichtig sind.

 

 

Radieschen-Lasagne

 

Frischkäse

Pfeffer

Verschiedene Kräuter

1 Bund Radieschen

Den Frischkäse mit Pfeffer und kleingehackten Kräutern würzen. Radieschen in dünne Scheiben schneiden, auf einen Teller legen, eine Schicht Käse daraufgeben und mit Radieschen abdecken.

 

Spinat - der Muntermacher

Spinat ist das ideale Gemüse für alle stressgeplagten Menschen. Er räumt rasch auf mit so manchem Nährstoffdefizit und lässt deshalb unsere Körperzellen wie kaum ein anderes Gemüse jubeln. Doch hier gilt: Weniger ist mehr, denn der Spinat beinhaltet derartig hohe Konzentrationen an wertvollen Spurenelementen und Mineralien, dass man lieber kleinere Portionen zu sich nehmen sollte, statt eines Riesentellers voll mit der Gesundheitsbombe. Isst man zuviel Spinat, kann der Körper nur noch einzelne Biostoffe verwerten.

 

Spinat-Quiche

4 Personen

Teig:

150 g Dinkelvollkornmehl

150 g Magerquark

60 g Butter

1/4 TL Meersalz

Belag:

800 g Spinat

1 Zwiebel, gewürfelt

1 EL Olivenöl, kaltgepreßt

1-2 Knoblauchzehen, klein gehackt

evtl. etwas Gemüsebrühe

100 g Magerquark

50 g Sauerrahm

2 Eier

1/2 TL Meersalz

Prise Pfeffer

Prise Muskat

Teig: Mehl, Quark, Butterflocken und Meersalz schnell zu einem glatten Teig verarbeiten und abgedeckt 10 Minuten kühl stellen.

Belag: Spinat putzen, waschen und trockenschleudern. Zwiebelwürfel in Olivenöl anschwitzen, Spinat und Knoblauch dazugeben, anschwitzen und kurz im eigenen Saft dünsten lassen. Eventuell etwas Gemüsebrühe zugießen.

Quark, Sauerrahm und Eier glatt rühren. Abgekühlten Spinat zugeben und die Masse mit Meersalz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den gekühlten Teig dünn ausrollen, auf ein leicht gefettetes Backblech drücken und mit einer Gabel einstechen. Spinatmasse gleichmäßig darauf verteilen und im vorgeheizten Backofen bei

160 Grad 20-25 Minuten backen.

 

Jetzt ist Spargelzeit!

Neben dem kulinatischen Genuss, den uns diese Pflanze im Frühsommer beschert, führt sie dem Körper etliche Schönheitsvitamine zu und dient nach den langen Wintermonaten als Jungbrunnen. So steigert der Wirkstoff Biotin die Geschmeidigkeit der Haut, Niazin weckt die Lebensfreude und sorgt für erholsamen Schlaf, und die Pantothensäure sorgt für Vitalität und schönes Haar.

 

Grüner Spargel mit Kartoffelcreme

Für 4 Personen

250 g mehlig kochende Kartoffeln

1 kg grüner Spargel

Salz

1 EL Butter

1 Bund Zwiebelgrün (Schlotten)

2 EL Limetten- oder Zitronensaft

2 EL Walnuss- oder Kürbiskernöl

250 g Ricotta

frisch geriebene Muskatnuss

frisch gemahlener Pfeffer

1-2 EL geröstete Pinienkerne

 

Zubereitung:

Kartoffeln weich kochen.

So bereiten Sie Spargel vor:

Grünen Spargel waschen, das untere Drittel schälen und die holzigen Stielenden abschneiden.

Weißen Spargel waschen, die ganzen Stangen gründlich schälen und die holzigen Enden abschneiden

Spargel vorbereiten  und in drei Teile schneiden.

Spargel in kochendem Wasser mit Salz und Butter etwa 15 Minuten (nicht zu weich) garen. Beim Abschütten vom Spargelwasser 250 ml zurückbehalten.

Kartoffeln zum Spargelwasser geben und pürieren.

Zwiebelgrün in Ringe scheiden, mit Öl und Limettensaft zum Kartoffelpüree geben und untermischen.

Ricotta fein zerkrümeln, zum Püree geben. Mit Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

 

Rezepte des Monats April

 

 

Rhabarber zum Frühjahrsputz

Eigentlich zählt Rhabarber botanisch zu Gemüse und nicht zu Obst. Durch seinen süß-herben Geschmack wird er aber in der Küche wie Obst verwendet. Das "Stielgemüse" eignet sich wegen seiner darmreinigenden Wirkung hervorragend für eine reinigende Frühjahrskur.

Rhabarber ist gesund, aber nicht alles an ihm. Die Wurzeln der Pflanze haben Heilkräfte, die Stiele sind nahrhaft, die Blätter aber giftig. Der Vitamingehalt von Rhabarber ist nicht besonders hoch, sein hoher Gehalt an Mineralien aber macht den Rhabarber so wertvoll. Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen und etwas Jod wirken positiv auf das Herz-Kreislauf-System. Entscheidend für die gesundheitliche Wirkung des Rhabarbers sind aber vor allem die reichlich vorhandenen Zitronen- und Apfelsäuren, verschiedene Glykoside, Gerbstoffe, ätherische Öle und auch das darmfreundliche Pektin. Der Inhaltsstoff "Anthrachinon" reizt das Gewebe in Leber, Galle und Darmschleimhaut und wirkt dadurch abführend. Der Kaloriengehalt ist äußerst niedrig: 18 Kalorien pro 100 Gramm Rhabarber.

Gib ihm Saures!

Tiramisu mit Rhabarber

Für 6 Personen

 

700 g Rhabarber

150 ml Apfelsaft

1 Prise Zimt

100 g Honig

250 g Mascarpone

120 g Joghurt

½ TL Naturvanille, gemahlen

250 g Löffelbiskuits

 

Rhabarber in 1 cm lange Stücke schneiden und in Apfelsaft mit Zimt knapp weich dünsten. 70 g Honig unterrühren und abkühlen lassen.

Mascarpone mit Joghurt, Naturvanille und restlichem Honig glatt rühren.

Löffelbiskuits eventuell halbieren und mit der Hälfte davon eine flache Schale auslegen. Darauf die Hälfte des Rhabarber-Kompottes und die Hälfte der Mascarponecreme geben. In dieser Reihenfolge je eine weitere Schicht bilden und 1 Stunde kalt stellen.

 

Zubereitungszeit: 25 Minuten + 1 Stunde Kühlzeit

 

 

Banane - die praktische Frucht mit Reißverschluss

Was täte so manche Mutter, wenn es keine Bananen gäbe - diese ruck, zuck geschälte Zwischenmahlzeit für ewig hungrige Kinder? Aber auch für Menschen unter Leistungsdruck oder termingeplagte Manager gibt es nichts Besseres als die gelbe Frucht der Bananenstaude.

Die Banane ist reich an Kohlenhydraten und stättigt deshalb gut. Therapeutisch nutzbarer Wirkstoff ist Kalium, im Stoffwechsel der Gegenspieler von Natrium. Während Natrium Wasser bindet und den Blutdruck erhöht, bewirkt Kalium das Gegenteil. Bananen sind außerdem reich an Vitamin A, Vitamin C sowie an B-Vitaminen. Dies macht sie zum idealen Snack bzw. Zwischengericht. Zu empfehlen ist der Einkauf von Bio-Bananen, da diese nicht oder kaum mit Pestiziden, Insektiziden und vielen anderen Gift- und Schadstoffen behandelt sind.

 

Bananendessert

Zutaten für 3-4 Personen

3 Biobananen

1/2 Becher Sahne

1/2 Becher Joghurt

1 EL Honig

1 EL Rosinen

Zubereitung

Bananen schälen, mit der Gabel zerquetschen und mit dem Joghurt verrühren. Honig untermischen. Sahne steif schlagen und darunter geben. In Schälchen füllen und mit Rosinen dekorieren.

 

 

Bärlauch verleiht Bärenkraft!

 

Bärlauch, Allium ursinum, so sein botanischer Name, gehört zu den ältesten Heilpflanzen die wir kennen. Schon bei den alten Germanen, Kelten und Römern war Bärlauch als Heil- und Gewürzkraut bekannt. Seine Lieblingsstandorte sind Laub- und Auwälder mit feuchtem, humusreichem Boden, wobei er Buchenwälder bevorzugt. Das Aussehen des Blattes ähnelt dem des Maiglöckchens und der Herbstzeitlosen, weshalb es schon zu Verwechslungen und deshalb zu Vergiftungsfällen gekommen ist. Eindeutig erkannt wird der Bärlauch an seinem Knoblauchgeruch, der beim Zerreiben der Blätter deutlich wahrzunehmen ist.  Wohl jeder weiß um die wohltuende und wirkungsvolle Kraft des Knoblauchs. Aber nur wenige wissen, dass ihm der unscheinbare Bärlauch in Wirkung und Vitalstoffen erheblich überlegen ist. Seine prallgrünen Blätter enthalten mehr Eisen, Magnesium, Mangan, Vitamin C, ätherische Öle, Schwefelverbindungen und Chlorophyll als Knoblauch. Zudem stört kein unangenehmer Körper- und Mundgeruch den Verzehr.

 

Bärlauchpesto

 

1 Hand voll junge Bärlauchblätter

60 g Parmesan gerieben

1 EL Pinienkerne

1 EL Sonnenblumenkerne

1 EL Sesamsamen

1/8 l gutes Olivenöl

Salz, evtl. Pfeffer aus der Mühle

 

Pinienkerne, Sesam und Sonnenblumenkerne ohne Fett leicht anrösten und abkühlen lassen. Alle Zutaten in ein Behältnis geben und mit dem Mixer sehr fein pürieren. In ein geeignetes Glas mit Deckel abfüllen und im Kühlschrank zum Gebrauch aufbewahren.

Ideal zu Nudeln, Risotto, als Würze in Suppen, zum kurzen Schwenken von gekochten Kartoffeln. Der Verwendung sind keine Grenzen gesetzt.

 

 

 

Rezept des Monats März

 

Chicoree - ein Gemüse mit Anti-Aging-Wirkung!

Der Chicorée gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine Variante der „Wilden Zichorie“, die in der Natur nicht vorkommt. Seine Entdeckung verdankt der Chicorée einem Zufall. Der belgische Gärtner Brézier fand im Jahre 1844 in einem Keller dort vergessene Zichorienwurzeln, die in der Dunkelheit neue Triebe entwickelt hatten. Er kostete von diesen zarten weißen Trieben und fand sie sehr schmackhaft. Experimente mit dieser Pflanze führten zu der Entwicklung des beliebten Wintergemüses, das 1873 erstmals auf einer Ausstellung vorgeführt wurde.

Chircorée ist sehr vitamin- und mineralstoffreich und deshalb als Wintergemüse sehr gesund. Besonders reich ist Chicorée an Vitamin A, B1, B2 und C sowie an Betacarotin und er enthält Folsäure und die Mineralstoffe Kalium, Calcium und Magnesium , wichtig für die Blutbildung, den Muskel- und Nervenstoffwechsel und den Knochenaufbau, sowie Phosphor. Der enthaltene Bitterstoff Intybin kann einen Magenbitter ersetzen, indem man nach einem schwerbekömmlichen Essen ein paar Blätter davon verzehrt. Durch den hohen Anteil an Ballaststoffen wirkt Chicorée verdauungsfördernd. Das Gemüse ist zudem kalorienarm, schonend für den Stoffwechsel und säurebindend, also besonders auch für Diabetiker und Rheumatiker sehr empfehlenswert, die auch von der harntreibenden Wirkung profitieren.

Dass eine Ernährung mit viel Gemüse und Obst eine zellschützende Wirkung hat und damit auch der Haut zu gute kommt, ist hinlänglich bekannt. Die enthaltenen Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe schützen vor den sogenannten „freien Radikalen“, die unter anderem durch die zunehmende Umweltverschmutzung, die UV-Belastung und Rauchen entstehen und die Zellen schädigen. Kürzlich hat man jedoch festgestellt, dass Chicorée einen hochwirksamen Anti-Aging-Wirkstoff enthält, der über eine starke Radikalfängerfunktion hinaus auch giftige Sauerstoffverbindungen, Wasserstoffperoxid und Lipoperoxid, bekämpft. So wurde Chicorée-Extrakt für die äußerliche Anwendung für die Haut auf den Markt gebracht.

Chicoréegemüse mit Kartoffel-Möhrenpüree

Für 2 Personen

 

600 g Kartoffeln

400 g Möhren

Salzwasser

Kräutersalz

frischer Pfeffer aus der Mühle

etwas frisch geriebene Muskatnuss

400 g Chicorée

2 EL Sonnenblumenöl

einige frische Salbeiblätter (oder getrockneter Salbei)

75 ml Gemüsebrühe

Saft einer unbehandelten Orange

 

Kartoffeln und Möhren schälen, in kleine Stücke schneiden und im Salzwasser zugedeckt etwa 15 Minuten weich kochen. Kochwasser abgießen und Gemüse mit einem Kartoffelstampfer fein zerdrücken. (Tipp: Wer den Gemüsebrei cremiger haben möchte, kann wenige Esslöffel Kochwasser unterrühren.) Gemüsemus mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

 

Chicoréekolben putzen (dabei den bitteren Strunk entfernen), waschen und der Länge nach halbieren. Fett in einem breiten Topf erhitzen und die Chicoréehälften darin von beiden Seiten kurz anbraten. Chicorée mit Kräutersalz, Pfeffer und Salbei würzen. Mit Gemüsebrühe und Orangensaft ablöschen. Chicorée zugedeckt circa 8 Minuten bissfest dünsten.

 

Chicoréehälften und Kartoffel-Möhrenpüree auf Tellern anrichten. Chicorée mit Orangensauce (Dünstflüssigkeit) übergießen.

 

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

 

Kartoffeln - eine tolle Knolle!

kartoffel

Die gute alte Kartoffel ist praktisch das Kernstück unserer gesamten Ernährung. Sie liefert unseren Körperzellen viel von dem, was sie an Biostoffen benötigen. Wer an zu hohem Blutdruck leidet, sollte mehr Kartoffeln essen. Diese helfen nicht nur Medikamente einzusparen, sondern untersützen auch die Behandlung. Das hierfür verantwortliche Kalium ist außerdem ein ausgezeichnetes Regulativ für den Wasserhaushalt im Körper. Auch Zucker- und Harnsäurestoffwechsel werden durch die Inhaltsstoffe positiv beeinflusst. Da die mit Insektiziden, Pestiziden und Herbiziden verseuchten Ackerböden von der Kartoffel aufgenommen - und somit an uns weitergegeben wird, sollte man möglichst Biokartoffel verwenden.

 

Ofenkartoffel

Für 3 Personen

1 kg kleine Biokartoffeln

1 Bund frische Kräuter

Pfeffer, Salz

100 g frisch geriebener Emmentaler Käse

3 Eßl. Sonnenblumenkerne

1 Eßl. Butter

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Kartoffeln unter kaltem Wasser gründlich abbürsten, abtrocknen, ungeschält halbieren und mit der Schalenseite nach unten in eine flache ofenfeste Form legen. Die Kartoffeln mit Salz und Pfeffer bestreuen. Die Kräuter waschen, trockenschwenken und sehr fein hacken. Die Kräuter mit dem Käse und den Sonnenblumenkernen vermischen und über die Kartoffeln verteilen. Die Butter in Flöckchen teilen und die Kartoffeln damit belegen. Die Form auf den Rost in den heißen Backofen (Mitte) stellen und etwa 1 Stunde backen bis die Kartoffeln weich sind. Dazu paßt Rohkost- oder gemischer Blattsalat.

Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Beckzeit: 1 Stunde

 

Leuchtend orange für Ihre Gesundheit - die Karotte hat immer Saison!

Was wäre das Leben ohne die Karotte oder gelbe Rübe! Schon als Baby werden wir in Form von süßem Karottenmus mit ihr aufs innigste vertraut gemacht. Den wichtigsten Wirkstoff erkennt man an der Farbe Orange: Pflanzenfarbstoff Beta-Karotin ist die Vorstufe für das lebenswichtige Vitamin A. Und noch einen Trumpf hat die Karotte zu bieten: ihren enormen Reichtum an Selen, dem wichtigsten Spurenelement im Immunsystem. Jedoch geben die Karotten ihren Reichtum speziell an Karotenen und Selen nicht freiwillig her. Die wichtigen Karotenen sind fettlöslich und können ohne Fett nicht aus dem Darm ins Blut und zu den Zellen gelangen.

 

 

Indisches Möhrencurry

Für 4 Personen

 

600 g Karotten, geschält

50 ml Pflanzenöl

1 kleine Zwiebel

150 g Cashewnüsse

2 EL Curry

1TL Kurkuma

2 EL Kokosflocken

3 mittelgroße Bananen

500 ml Orangensaft

250 ml Wasser

250 ml Sahne (alternativ: Kokos- und Sojamilch)

etwas Gemüsebrühe, Ingwer, Salz, Pfeffer und Honig zum Abschmecken

 

 

Rezept des Monats Februar

Jetzt ist Grünkohl-Zeit!

Kein Gemüse enthält so viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und bioaktive Substanzen wie Grünkohl. Grünkohl ist ein ideales Wintergemüse, das den Organismus stärkt und auch diejenigen reichlich mit Kalzium versorgt, die Milch nicht mögen oder vertragen. Er beugt Osteoporose vor; stärkt das Immunsystem; sorgt für straffe Haut und schöne Haare; hebt die Stimmung; stoppt stressbedingte Alterung; baut die Darmschleimhaut auf; entgiftet den Darmtrakt; beseitigt Verstopfung; senkt den Blut-Cholesterinspiegel; schützt die Körperzellen vor Oxidationsprozessen; hemmt Krebsauslöser.

Grünkohl-Lasagne mit Tomatensahnesoße

Grünkohl-Lasagne mit Tomatensahnesoße

Für 4 Personen. Pro Person ca. 2 € Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten + ca. 30 Minuten Backzeit

250 g Vollkorn- Lasagneplatten

Füllung

1200 g frischer Grünkohl

2 Zwiebeln, gewürfelt

1 Knoblauchzehe, gewürfelt

2 EL Olivenöl

Kräutersalz

Pfeffer

Soße

1 mittlere Zwiebel, gewürfelt

1 Knoblauchzehe, gewürfelt

1 EL Olivenöl

450 ml passierte Tomaten

1 TL Sojasoße

1 EL Rohrohrzucker

Kräutersalz

½ TL Oregano

4 Blättchen Basilikum, gehackt

100 g Emmentaler, gerieben

 

Vom Grünkohl Stiele und dicke Rippen abschneiden, Blätter halbieren, quer in schmale Streifen schneiden, waschen, abtropfen lassen.Zwiebeln und Knoblauch in Öl glasig dünsten.

Tropfnassen Grünkohl zugeben, zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 12 Minuten dünsten. Eventuell etwas Wasser angießen, salzen und pfeffern.

Für die Soße Zwiebeln und Knoblauch in Öl glasig dünsten, Tomaten, Sojasoße und Zucker zugeben, etwa 15 Minuten köcheln lassen, mit Kräutersalz, Oregano und Basilikum abschmecken.

Lasagneplatten mit Grünkohlgemüse und Tomaten- soße abwechselnd in eine gefettete Auflaufform schichten, Käse obenauf streuen.Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Heißluft 180 °C) etwa 25 bis 30 Minuten überbacken.

 

aus Schrot und Korn - Heft 2/2009 - Preiswerte Biogerichte

 

Orangen gegen Müdigkeit und für Fitness!

Was wären die nasskalten Monate ohne Orangen? Legendär ist der Reichtum der Orange an Vitamin C, ohne das es kein Leben gäbe. Eine 180 Gramm schwere Orange enthält rund 70 Milligramm Vitamin C. Dies entspricht einem ganzen Tagesbedarf, wenn Sie nicht besonders unter Stress stehen. Orangen kurbeln den Zellstoffwechsel an und vitalisieren, beseitigen Konzentrationsmängel, kräftigen das Immunsystem und die Blutbildung. Leider sieht man der schönen Schale ihre Gift- und Schadstoffe nicht an. Orangen werden mitunter auf verseuchten Böden "totgespritzt", damit den herrlichen Früchten nur ja keine Käfer, Instekten oder andere Schädlinge nahe kommen. Schalen und Fruchtfleisch sind oft mit Pestiziden, Herbiziden, Insektiziden und chemischen Düngern belastet. Deshalb sollten Sie am besten im Bioladen die Orangen kaufen.

 

Fitmacher Orange

 

Zutaten für 2-4 Personen

4 Orangen

2 Kiwis

1/2 l  Buttermilch

 

Zubereitung

Orangen und Kiwis schälen, Orangenkerne entfernen, Früchte in Stücke schneiden. Alles zusammen mit der Buttermilch in den Mixer geben, verquirlen, in Gläser füllen und der Tag kann kommen....

 

 

Sauerkraut - das Powerkraut!

Wilhelm Busch

Sauerkraut galt in früheren Zeiten als Armeleuteessen, das aufgrund seines hohen Nährstoffgehalts und seines Vitaminreichtums die Bevölkerung ländlicher Gebiete gut über den Winter brachte. Dabei hat Sauerkraut alle Vorausetzungen, um Karriere als Nahrungsbestandteil für Spitzenkräfte zu machen. Es wirkt mental erfrischend und euphorisierend und macht widerstandsfähig gegen Stress. Es wirkt anregend auf den Gehirn- und Nervenstoffwechsel und ist somit genau das, was man bei geistiger Tätigkeit braucht. Die Milchsäurebakterien des Sauerkrauts senken den Cholesterinspiegel und wirken gegen Arteriosklerose. Als Vitamin-C-Bombe sollte das Sauerkraut in den Wintermonaten öfter auf den Tisch kommen.

 

 

Wilhelm Busch - Max & Moritz - 1865

 

Eben geht mit einem Teller

Witwe Bolte in den Keller,

Daß sie von dem Sauerkohle

Eine Portion sich hole,

Wofür sie besonders schwärmt,

Wenn er wieder aufgewärmt

Sauerkrautsalat

Für 4-6 Personen

 

Dressing:

1 EL Olivenöl (natives extra vergine)

125 ml trockener Sekt

frisch gemahlener weißer Pfeffer

etwas gemahlener Ingwer

Salat:

ca.500 g rohes Sauerkraut

2 Karotten, fein geraspelt

1 Apfel, gerieben

geriebene Nüsse zum Garnieren

 

Das rohe Sauerkraut mit Olivenöl, Karotten, Apfel vermengen. Sekt aufgießen und mit Pfeffer und Ingwer ergänzen. Mit geriebenen Nüssen bestreuen.

Zubereitungszeit: 15 Minuten

 

Rezept des Monats Januar

Fitmacher Feldsalat

 

Feldsalat (auch Rapunzel oder Ackersalat genannt) ist bei uns heimisch, er wächst im Herbst und sogar im Winter und überbrückt damit gut die an Frischgemüse ärmeren Monate. Von Oktober bis März wird er auch im Gewächshaus angebaut und im Handel angeboten.

Wenn wir von Spinat einmal absehen, ist keine Esspflanze reicher an Magnesium als der frische dunkelgrüne Feldsalat. Auch enthält Feldsalat viel von dem Spurenelement Eisen in biologisch optimal verwertbarer Form. Feldsalat kräftigt das Herz, steigert die Stressfähigkeit, macht fit im Sport, verbessert die Konzentrationsfähigkeit und stärkt das Immunsystem. Um das Eisen und das Beta-Karotin besser aufzunehmen, sollte der Salat mit Öl und Vitamin C zubereitet werden.

 

Feldsalat mit Orangen feldsalat

Für 2 Personen

2-3 EL Balsamessig

2 EL Wasser

1 Pr. Kräutersalz

1 Pr. Pfeffer

4 EL Olivenöl, nativ

200 g Champignons

200 g Orangenfruchtfleisch

250 g Feldsalat

 

Essig mit Wasser, Salz, Pfeffer und Öl verrühren und abschmecken. Champignons in dünne Scheiben schneiden, Orangenfruchtfleisch filetieren oder würfeln (Orangensaft auffangen und zur Soße geben), Feldsalatblätter eventuell voneinander trennen. Einige Orangenstücke zum Garnieren beiseite legen, übriges Gemüse mit Soße mischen. Mit Orangenfilets garniert servieren.

 

Sellerie - ein geschmacksintensiver Kaliumspender.

Sellerie gehört, was seinen Kaliumgehalt betrifft, zu den Spitzenreitern unter den Nahrungsmitteln. Das Mineral wird für den Wasserhaushalt und für die Muskelarbeit benötigt. Sellerie unterstützt die Therapie und Prävention von Gicht, Harnwegsentzündungen, Husten, Nierensteinen, Mund- und Rachenentzündungen und Wasseransammlungen im Gewebe. Bekannt ist die Verwendung von Sellerie als Suppengemüse oder in Salaten. Als eine richtige Hauptmahlzeit sollten Sie einmal Sellerieschnitzel probieren.

 

Sellerieschnitzel

Rezept für 4 Personen

 

Zutaten:

4 kleine Sellerieknollen, geschält

Salz

1 Zitrone, ausgepresst

1 El Mehl

1 Ei

ca. 1-2 El Semmelbrösel oder 100 g Sesamsamen

2 El Rapsöl

 

Zubereitung:

Die Sellerieknollen in heißem Salzwasser mit dem Zitronensaft halbweich garen und danach in fingerdicke Scheiben schneiden. Die Selleriescheiben nacheinander in Mehl, Ei, Semmelbrösel oder Sesamsamen wenden. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Selleriescheiben darin etwa 3 Minuten goldbraun braten. Sofort servieren. Zu den Sellerieschnitzeln passt zum Beispiel Kartoffelsalat, oder ein grüner Salat oder eine warme Kräutersoße und Vollkornnudeln oder, oder, oder....

 

Rosenkohl

Die hohe Konzentration von Thiamin (Vitamin B1) und Folsäure machen Rosenkohl zum Idealgemüse für alle Menschen, die unter chronischer Nervenschwäche mit Müdigkeit und Konzentrationsmangel leiden und denen Lebenskraft und Vitalität fehlen. Rosenkohl gibt es von Oktober bis Ende März. Je grüner die kleinen Röschen, desto frischer und nährstoffreicher.

 

Scharfe Rosenkohlpfanne

Für 2 Personen

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten

Zutaten:

150 g Basmati-Naturreis

1 Zwiebel

2 EL Olivenöl

je 1/2 TL Curry und Kurkuma

400 ml Gemüsebrühe 500 g Rosenkohl

1/4 TL Cayennepfeffer 150 ml Salzwasser

100 g saure Sahne Kräutersalz

frischer Pfeffer

 

 

 

Zubereitung:

Reis waschen und abtropfen lassen. Zwiebel fein würfeln.

Einen Esslöffel Öl erhitzen. Zwiebelwürfel darin glasig dünsten.

Curry, Kurkuma und Reis hinzugeben und alles kurz anbraten.

Mit der Gemüsebrühe ablöschen und zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 35 Minuten garen.

Rosenkohl putzen, waschen und längs halbieren oder vierteln (je nach Größe).

Restliches Öl in einer großen Pfanne erhitzen.

Rosenkohlstücke und Cayennepfeffer hinzugeben und unter Rühren nur kurz anbraten.

Mit 150 ml Salzwasser ablöschen und zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 8 bis 10 Minuten dünsten.

Reis und saure Sahne unterheben. Rosenkohlpfanne mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Rezept des Monats Dezember

Schwarzwurzel der Winterspargel

Schwarzwurzeln zählen wegen ihres hohen Gehaltes an Vitaminen und Mineralstoffen zu den wertvollsten Gemüsen überhaupt. Sie enthalten Provitamin A - wichtig für die Augen -, Vitamin B1, B2 und B3, C und E sowie sehr viel Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphor, reichlich Eisen - beide die Gehirntätigkeit unterstützend. Als Anti-Stress-Gemüse wegen weiterer Bestandteile des Milchsaftes wirken Schwarzwurzeln, am Abend gegessen, beruhigend, entspannend und schlaffördernd.

Den Schwarzwurzeln wird außerdem eine entgiftende Wirkung auf die Leber, eine Anregung der Bildung roter Blutkörperchen und eine der Knochenentkalkung im Alter entgegengerichtete Wirkung zugeschrieben.

Schwarzwurzeln sind kalorienarm und sehr bekömmlich und deshalb auch gut als Schonkost geeignet. Schwarzwurzeln mit Meerrettich

Für 4 Personen

1 kg Schwarzwurzeln

Essig

Salz

Sauce

2 EL Butter

3 EL Weizenvollkornmehl

0,25 l Milch

0,25 l Gemüsebrühe

2 EL Crème fraîche

1 TL Honig

Saft und Schale einer halben Zitrone

Salz

schwarzer Pfeffer

1/4 Stange Meerrettich

 

Schwarzwurzeln waschen, schälen und in Essigwasser legen, damit sie nicht braun werden. Stangen abtropfen lassen, in 3-4 cm lange Stücke schneiden und in Salzwasser zugedeckt bei mittlerer Hitze 10-15 Minuten garen.

Sauce

Butter in einem Topf erhitzen, Mehl darüber stäuben und unter Rühren anschwitzen. Milch und Gemüsebrühe angießen und unter Rühren aufkochen lassen. Crème fraîche einrühren. Sauce mit Honig, Zitronensaft und -schale, Salz und Pfeffer würzen.

Meerrettich schälen und fein reiben. Topf vom Herd nehmen und Meerrettich einrühren. Damit die Schärfe nicht verloren geht, die Sauce nicht mehr kochen lassen. Sauce zu den Schwarzwurzeln servieren.

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

 

Armer reicher Buchweizen

BuchweizenDieses getreideähnliche Knöterichgewächs galt in früheren Zeiten als Brot der armen Leute und wächst auch nur auf dürftigen Heide- oder Sandböden. Dabei holt uns die Wurzel des Buchweizens einen besonders kostbaren Nährstoff aus der Erde: Rutin. Dies hilft bei Venenleiden, Krampfadern, Besenreisern, wirkt durchblutungsfördernd, beugt rheumatischen Erkrankungen und Arthritis vor, stärkt das Immunsystem und wirkt kreislaufregulierend.

 

Buchweizencreme als Brotaufstrich

Zutaten

1 große Zwiebel, 1 Karotte

1 Bund Schnittlauch

4 EL Sonnenblumen- oder Distelöl

150g ganze Buchweizenkörner

300 ml Gemüsebrühe

1 Prise Meersalz und Pfeffer

150g Joghurt

 

Zubereitung:

Zwiebel abziehen und würfeln. Karotte waschen und in kleine Würfel schneiden. Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in kleine Röllchen schneiden. Im Topf Öl erhitzen, Zwiebel- und Karottenwürfel andünsten. Buchweizenkörner einstreuen und 4 Minuten unter Rühren anrösten. Gemüsebrühe darübergießen und 10 Minuten köcheln. Mit Salz und Pfeffer würzen. Topf beiseite stellen und 20 Minuten quellen lassen. Danach den Topfinhalt in die Schüssel umfüllen und den Joghurt und Schnittlauch einrühren.

 

Zubereitungszeit: 40 Minuten

 

 

Bravo Avocado

Avocados liefern dem Stoffwechsel das beste Eiweiß, das feinste Fett, die gesündesten Kohlenhydrate. Sie machen geistig frisch, wach und konzentrationsstark und kurbeln die Produktion roter Blutkörperchen an. Wer regelmäßig Avocados isst oder sich hin und wieder eine Maske aus der zerdrückten Frucht gönnt, tut seiner Haut etwas Gutes. Die fetthaltige Avocadomaske wirkt besonders bei trockener und schuppiger Haut Wunder und macht sie wieder weich und faltenfrei.

 

 

Fruchtiger Avocado-Joghurt-Starter

 

Zutaten für 2 Personen:

1 kleine Avocado

Saft einer halben Zitrone

300 g Naturjoghurt

2 EL Honig (oder Agavendicksaft)

1 Apfelsine

1 Banane

1 Apfel

50 g Mandeln

 

Rezepte des Monats November

Wirkt so stark wie er schmeckt: der Meerrettich!

Meerrettich stärkt die Abwehrkräfte und schützt vor Erkältungskrankheiten. Der Meerrettich enthält sehr viel Vitamin C und schlägt hiermit sogar Vitamin-C-Bomben wie Grapefruits, Orangen und Kiwis. Er wirkt blutkreislaufanregend, hustenlösend und wird äußerlich als Breiumschlag bei Rheuma, Gicht, Insektenstichen, Ischias und anderen Nervenschmerzen angewandt. Auch bei Kopfschmerzen soll es helfen. Dazu muss man ein wenig Duft des geriebenen Meerrettichs einatmen, wodurch leichte Verspannungen gelöst werden. Der Meerrettich soll auch wirksam gegen Magen-Darm-Störungen sein und auf die Absonderung des Gallensaftes (Fettverdauung) günstig wirken. Zusätzlich enthält der Meerrettich auch bakterienhemmende (antibiotische) und krebsvorbeugende Stoffe. Das sind schwefelhaltige Substanzen, die auch im Knoblauch vorkommen (wie Allicin, Sinigrin), und den Meerrettich zu einem sehr gesunden Gewürz machen.

Schwarzwurzeln mit Meerrettich

Für 4 Personen

1 kg Schwarzwurzeln

Essig

Salz

Sauce

2 EL Butter

3 EL Weizenvollkornmehl

0,25 l Milch

0,25 l Gemüsebrühe

2 EL Crème fraîche

1 TL Honig

Saft und Schale einer halben Zitrone

Salz

schwarzer Pfeffer

1/4 Stange Meerrettich

 

Schwarzwurzeln waschen, schälen und in Essigwasser legen, damit sie nicht braun werden. Stangen abtropfen lassen, in 3-4 cm lange Stücke schneiden und in Salzwasser zugedeckt bei mittlerer Hitze 10-15 Minuten garen.

Sauce

Butter in einem Topf erhitzen, Mehl darüber stäuben und unter Rühren anschwitzen. Milch und Gemüsebrühe angießen und unter Rühren aufkochen lassen. Crème fraîche einrühren. Sauce mit Honig, Zitronensaft und -schale, Salz und Pfeffer würzen.

Meerrettich schälen und fein reiben. Topf vom Herd nehmen und Meerrettich einrühren. Damit die Schärfe nicht verloren geht, die Sauce nicht mehr kochen lassen. Sauce zu den Schwarzwurzeln servieren.

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

 

Rote Rüben - Glücklichmacher aus dem Garten!

Die rote Rübe oder auch rote Bete genannt, ist mit der beste Jungmacher unter allen Boden- oder Baumfrüchten. Unter Kennern gilt sie schon lange als Geheimtip. Die roten Rüben aktivieren die Produktion roter Blutkörperchen und damit die Zellversorgung mit Sauerstoff. Schaffen eine optimistischere Stimmungslage, bringen Glanz und Geschmeidigkeit in Haut, Haare und Nägel, wirken entwässernd und entgiften den Darm.

Die rote Rüben sind zwischen Oktober und Ende März im Handel. Da sie außerordentlich preiswert sind, erhält man somit eine Jungkur fast zum Nulltarif.

 

Borschtsch - Russische Gemüsesuppe

Gerade in den kalten Monaten des Jahres sind Suppen und Eintöpfe besonders beliebt, denn sie sind nahrhaft und wärmen den Körper von innen. Kaum eine internationale Küche räumt der Suppe einen höheren Rang ein als die Russische. Die bekannteste russische Suppe ist sicherlich der „Borschtsch“. Im Russischen wird der Name wie „Borsch“ ausgesprochen, mit scharfem „sch“.  Die Hauptzutat für Borschtsch ist die Rote Bete, die der Suppe ihre leuchtende Farbe verleiht. Verfeinert wird Borschtsch traditionell mit Schmand oder saurer Sahne, die erst kurz vor dem Genuss dazugegeben wird.

 

Zutaten für 4 Personen

1 Knoblauchzehe

1 Zwiebel

2 Möhren

50 g Lauch

50 g Staudensellerie

2 Petersilienwurzeln

2 mittelgroße rote Bete

250 g Kartoffeln

2-3 EL Butter

100 g unerhitztes Sauerkraut

2 EL Tomatenmark

1200 ml Gemüsebrühe

1 Lorbeerblatt

1 TL Kümmel

Meersalz, Pfeffer, 1 kleine Prise Pimentpulver

150 g saure Sahne

 

Zubereitung:

Die Knoblauchzehe und die Zwiebel schälen und beides fein hacken. Das Gemüse putzen, waschen, die rote Bete und die Kartoffel schälen, waschen und das ganze Gemüse in kleine Würfel schneiden.

Die Butter in einem Topf erhitzen, die Zwiebel und die Knoblauchzehe darin anschwitzen und glasig dünsten. Das restliche Gemüse ohne die Kartoffel dazugeben und mitdünsten.

Das Sauerkraut zerpfücken und mit den Kartoffeln zum Gemüse geben. Das Tomatenmark unterrühren und mit der Gemüsebrühe auffüllen.

Das Lorbeerblatt und den Kümmel dazugeben und alles mit Meersalz, Pfeffer und Pimentpulver abschmecken. Etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen.

Die fertige Suppe mit je einem Klecks saurer Sahne servieren.

 

Eine Heilpflanze mit langer Geschichte: die Zwiebel

In Asien und im Orient ist die Zwiebel als eine der ältesten und traditionsreichsten Naturheilmittel bekannt. Die Römer brachten die Zwiebel von ihren Eroberungszügen mit und so gelangte sie schließlich auch zu uns. Die Zwiebel besitzt ähnliche Heilkräfte wie der Knoblauch und ist genauso vielseitig einsetzbar. Nichts hilft besser gegen hohen Blutdruck als Zwiebeln. Ein kleiner Zwiebelsalat (aus einer Zwiebel, mit Essig und Öl) gilt unter modernen Soffwechselexperten als ideales Heilmittel: essen, danach fünf Minuten schweißtreibendes Training wie Joggen, Radfahren o.ä. und die bedrohlichen Werte purzeln nach unten.

 

Zwiebelkuchen

Denken Sie daran, wenn Ihnen beim Zwiebelschneiden die Augen tränen und brennen - durch die desinfizierenden Eigenschaften der Zwiebel existieren auf den Hornhäuten der Augen danach praktisch kaum noch Bakterien!

 

Boden:

500 g Vollkornmehl

2 Eier

100 g Butter

1 Prise Salz

1/8 l Milch

30 g Hefe

 

Belag:

2 kg Zwiebeln

150 g Butter oder Öl

3 - 4 Eier

1/4 l saure Sahne

Kräutersalz

Pfeffer

1 Tl Kümmel

 

Die Zutaten für den Hefeteig miteinander verrühren und an einem warmen Ort circa 30 Minuten gehen lassen. Ausrollen, in eine gefettete Springform geben, den Rand nicht vergessen. Zwiebeln in Ringe schneiden, in der Butter oder dem Öl golden dünsten. Die Eier mit der Sahne verquirlen, würzen und mit den Zwiebelringen vermengen. Die Masse gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad etwa 40 Minuten backen.

 

 

Rezept des Monats Oktober

Mehr Abwehrkraft mit Wirsing!

Wirsing besitzt genauso viel Vitamin C wie Orangen, hat unter allen Kohlsorten den höchsten Gehalt an Beta-Carotin und beim Vitamin-E-Gehalt gehört er unter sämtlichen Gemüsesorten zu den Spitzenreitern. Diese drei Vitamine machen gerade aus dem Wirsing einen Immunspezialisten. Damit hilft er dem Körper, gefährliche Zellzerstörer abzuwehren, die Abwehrzellen zu stärken und wichtige Verteidigungsposten des Körpers wie die Schleimhäute in Rachen und Nase zu erneuern. Dabei hat es gerade die Nase nicht leicht mit dem Wirsing. Enthält er doch viele Senföle, weit mehr als die meisten anderen Kohlsorten. Diese schwefelhaltigen Aromastoffe schmeicheln nicht gerade dem Geruchssinn, adeln aber trotzdem jedes Lebensmittel. Denn nach Meinung vieler Experten vermögen die Senföle, zahlreiche gesundheitsgefährdende Stoffe zu neutralisieren. So fand eine Arbeitsgruppe am Institut für Krebsforschung der Universität Wien, dass Senföle den Körper entgiften und dabei besonders den Dickdarm von riskanten Krebsauslösern befreien. Also nicht gleich die Nase rümpfen, wenn es beim Wirsingkochen leicht unangenehm müffelt. Genau dieses Aroma zeigt Ihnen unverkennbar an, welche Gesundheitskraft sich im würzigen Krauskopf versteckt.

 

Wirsing-Risotto mit Steinpilzen

Zutaten für 6-8 Personen.

Zubereitung: 40 Min. + Kochzeit: 20 Min.

 

60 g getrocknete Steinpilze

1 Wirsing (ca. 1,2 kg)

400 g braune Champignons

6 Schalotten

6 EL Olivenöl

300 g Risotto-Reis

1 l Gemüsebrühe

100 g Sahne

Salz, Pfeffer

1 Prise Koriander

1 TL Zitronensaft

150 g frisch geriebener Parmesan

 

 

Steinpilze mit warmem Wasser bedeckt einweichen.

Wirsing und Champignons fein schneiden. Schalotten würfeln.

Olivenöl in einem Topf erhitzen. Schalotten glasig anbraten. Reis kurz mit andünsten. Wirsing zugeben. Bei mittlerer Hitze unter Rühren 3 Minuten anschmoren.

Steinpilze mit Einweichwasser zum Reis geben. Gemüsebrühe angießen bis Reis und Wirsing bedeckt sind. 10 Minuten sanft kochen. Eventuell Brühe nachgießen. Kochen, bis der Reis gar ist.

Champignons und Sahne unter das Risotto rühren. Es soll geschmeidig sein. Nochmals kurz erhitzen. Mit Salz, Pfeffer, Koriander und Zitronensaft abschmecken.

Mit Parmesan bestreuen und servieren.

 

 

Biobombe Apfel

Ein Apfel ist der beste Freund Ihres Stoffwechsels. Schale und Fruchtfleisch entfalten im menschlichen Organismus vorbeugende, heilende Kräfte, reinigen den Darm, kräftigen die Gefäße und senken Blutdruck, Cholesterin- und Blutfettwerte.

 

Apfel-Carpaccio mit Senf-Kapern-Dressing

Zutaten für 6-8 Personen. Zubereitung: 30 Min.

Zutaten:

10 kleine säuerliche, herbe Äpfel (z. B. Cox Orange)

Saft einer Zitrone

100 g Feldsalat

Dressing:

4 EL grobkörniger Senf

1 EL Honigsenf (oder Dijonsenf)

8 EL Apfelsaft (oder Cidre)

2 EL Honig

4 EL Kapern

120 ml Traubenkern- oder Rapsöl

Salz, Pfeffer

 

Äpfel halbieren, entkernen und mit dem Sparschäler sehr dünn aufschneiden. Mit Zitronensaft bestreichen. Zusammen mit dem Feldsalat auf Tellern anrichten.

Senf mit 4 EL Apfelsaft, Honig und 2 EL Kapern pürieren. Öl tropfenweise unter Rühren, dann in einem dünnen Strahl zugeben. Restlichen Saft unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dressing auf den Apfelscheiben verteilen. Restliche Kapern darüberstreuen

 

Kulinarisches mit Kürbis

Mit dem Fleisch dieses großen und schweren Gurkengewächses können Sie erfolgreiche Diäten starten und Speckpolster einschrumpfen. Die Kürbiskerne verzögern außerdem menschliche Alterungsprozesse. Wissenschaftler haben nachgewießen, dass in dem runden Fruchtgemüße mehr steckt, als man erwartet!

 

Hokkaidokürbissuppe

Die dünne Schale dieser Kürbissorte wird beim Kochen weich und kann mitverzehrt werden. Das Fruchtfleisch hat ein nussiges Aroma.

 

Für 4 Personen

 

Zutaten:

1 mittelgroßer Kürbis 

2 Kartoffeln, in grobe Stücke geschnitten

2 Zwiebeln, in grobe Stücke geschnitten

Knoblauchzehen (nach Geschmack)

Petersilie (nach Belieben auch andere frische Kräuter)

Pfeffer, Salz, Muskat

1 l Gemüsebrühe

etwas Sahne und/oder Kürbiskernöl

 

Kürbis waschen, Stumpf und Blüte entfernen, halbieren, mit dem Löffel entkernen, in Streifen bzw. Stücke schneiden. Kürbis, Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch mit der Gemüsebrühe kochen bis alles weich ist. Petersilie zugeben und alles pürieren. Mit Pfeffer, Salz, Muskat würzen und mit Sahne oder Kürbiskernöl garnieren.

 

Zubereitungszeit: 45 Minuten

 

 

 

Rezept des Monats September

Broccoli - Die Nährstoffbombe!

Vitamine

Broccoli gehört zu den gesündesten Gemüsesorten überhaupt und ist sogar zur Krebsvorbeugung einsetzbar. Jede Broccolimahlzeit regt innerhalb von nur einer Stunde den Stoffwechsel in allen Körperzellen an und wirkt auf diese Weise enorm vitalisierend. Für alle die unter Leistungsdruck stehen, ist Broccoli das beste Antistressgemüse. Sein Gehalt an Kalium wirkt entwässernd und blutdrucksenkend und entlastet damit Herz und Kreislauf derer, die unter den negativen Auswirkungen von mangelnder Bewegung und salzreicher Ernährung zu leiden haben.

Broccoli in Joghurt-Kokossauce

Zutaten

500 g Broccoli

1 TL Schwarze Senfsaat

1 EL Sonnenblumenöl; kalt gepresst

3 EL Wasser

1 TL Gekörnte Gemüsebrühe

200 g Joghurt

70 g Sahne

1/2 TL Kurkuma

1 Spur Cayennepfeffer

1 TL Koriander; gemahlen

3 EL Kokosraspeln

Meersalz

Petersilie

 

Die Stiele des Broccolis in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Röschen abschneiden und beiseite stellen.

 

Das Öl in einem Topf erhitzen. Die Senfsaat zufügen und sofort den Deckel auflegen. Wenn die Senfsaat nicht mehr springt, die Broccolischeiben, das Wasser und die gekörnte Brühe dazu geben. Den Deckel auflegen, die Hitze reduzieren und ca. 8 Minuten köcheln lassen.

 

Inzwischen den Joghurt mit der Sahne, dem Kurkuma, dem Cayennepfeffer, dem Koriander und den Kokosraspeln vermischen.

 

Die Broccoliröschen zu den Stielen geben, die Sauce dazugeben und alles noch etwa 4-5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Evtl.mit Salz abschmecken. mit Petersilie bestreut servieren.

 

 

Artischocke - ein Liebling der Leber!

 

Ihre medizinische Bedeutung verdankt die Artischocke in erster Linie ihrem Hauptwirkstoff Cynarin. Kaum eine andere Pflanze enthält so viel von diesem äußerst bioaktiven Bestandteil, der Zellen verjüngt, die Leber schützt und insbesondere auch den Galleabfluss aus der Leber anregt. Cynarin wirkt außerdem cholesterinsenkend und vorbeugend gegen Gallensteine. Die Artischocke ist reich an Vitaminen, sowie an Eisen und Magnesium.

 

Artischockenherzen in Zitrone

Zutaten für 4 Personen

4 große Artischocken

Zitronensaft

Für die Sauce:

250g Sahne

1 EL Mehl

75g Butter

1 TL Honig

90 ml Zitronensaft

Salz frisch geriebene Muskatnuß

Zubereitungszeit: 50 Minuten

Zubereitung

Artischocken waschen und abtropfen lassen. Stiele herausbrechen und die Knospen auf ein Drittel kürzen. Blätterspitzen mit einer Schere kürzen. Die Böden mit etwas Zitronensaft einreiben.

Die Artischocken in kochendem Salzwasser mit etwas Zitronensaft ca. 40 Minuten kochen, bis sich die äußeren Blätter leicht herausziehen lassen. Anschließend die Artischocken mit den Köpfen nach unten absieben.

Während die Artischocken kochen, Sauce zubereiten: In einem Topf das Mehl in die Sahne einrühren und bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren drei bis vier Minuten kochen. Die Butter flöckchenweise unterrühren und anschließend Honig und Zitronensaft dazugeben. Mit Salz und Muskatnuß würzen.

 

 

Hochsaison für Zucchini!

 

Von Juni bis September haben Zucchini Hochsaison. Kleine Früchte sind besonders aromatisch. Eine kräftige Farbe und eine druckfeste Oberfläche zeigen Frische an.  Zucchini aktivieren den Zellstoffwechsel, sind ein schmackhafter Diäthelfer, erhöhen Gehirnleistung und Konzentrationsfähigkeit, wirken entwässernd, entgiften den Darm und stärken das Immunsystem. Verarbeiten Sie Zucchini vorzugsweise mit anderem Gemüse wie rotem Paprika, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch. Die Biostoffe der einzelnen Sorten ergänzen sich ideal, schmecken vorzüglich und machen fit und gut gelaunt.

 

Ratatouille-Pfanne

Für 4 Personen

Zutaten:

1 gr. Aubergine, in Würfel geschnitten

1 Fleischtomate, in Spalten geschnitten, evtl. enthäutet

2 rote und 1 gelber Paprika, in Würfel geschnitten

2 Zucchini, in Würfel geschnitten

1 Gemüsezwiebel, in dünne Ringe geschnitten

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

1 Bund Kräuter der Provence (z.B. Thymian, Rosmarin, Majoran), gehackt

70 g Sonnenblumenkerne, in einer trockenen Pfanne angeröstet

2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

150 ml Gemüsebrühe

 

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Gemüse (bis auf die Tomaten) und Knoblauch darin schmoren, mit Salz und Pfeffer würzen, dann mit Gemüsebrühe ablöschen, Tomaten und Kräuter zugeben. Etwa 5 Min. garen, das Gemüse sollte noch bissfest sein. Vor dem Servieren mit den Sonnenblumenkernen bestreuen.

Dazu passen: Nudeln oder Brot.

 

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